Salvia pratensis

der auch bei uns heimische wiesensalbei (salvia pratensis) kann zwar zum würzen verwendet werden, hat aber sehr wenig aroma. dank züchterischer bearbeitung, sind lila, rosa und weiß blühende sorten zu erhalten.

die blütezeit der bis zu 60 zentimeter hoch werdenden art erstreckt sich vom mai bis in den herbst. wild wachsend ist er in wiesen, an wegrändern oder auf bahndämmen anzutreffen.

wiesensalbei
wiesensalbei am naturstandort. im hintergrund zu sehen ist ein kriechender hahnenfuß (ranunculus repens).

wiesensalbei (salvia pratensis) pflege

  1. standort: sonnig
  2. boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, verträgt kurze trockenperioden, trockenbeet, etwas sand und/oder kies
  3. vermehrung: samen, stecklinge, teilen
  4. winterhart: ja

ideal ist ein standort mit mindestens vier stunden sonnenlicht täglich. an den boden stellt salvia pratensis keine besonderen ansprüche, er darf nur nicht dauerhaft nass sein oder unter wasser stehen. er eignet sich gut für das trockenbeet und den steingarten.

die ersten wochen nach dem setzen muss regelmäßig gegossen werden. ist er angewachsen, dann verträgt er auch kurze trockenperioden. am besten entwickelt er sich in gleichmäßig feuchter erde.

der wiesensalbei ist an das überleben im nährstoffarmen boden angepasst, wenn das eine oder andere blatt im beet verrotten darf, muss man ihn nicht düngen. ich gieße ihn im sommer gelegentlich mit teichwasser.

salvia pratensis

ein winterschutz ist nicht nötig. die vertrockneten triebe können im herbst oder frühjahr zurückgeschnitten werden.

die vermehrung kann durch samen oder stecklinge erfolgen. größere exemplare lassen sich teilen.